Projekte - Ausstellungsdesign
„upcycling“
ein Lern- & Energieberg – Upcycling Georgswerder; Ausstellungspitch IBA Hamburg, 03.2011
Das Ausstellungskonzept beleuchtet und akzentuiert die physische und die symbolische Transformation der Mülldeponie Georgswerder zum Lern- und Energieberg Georgswerder.
Das gesamte Ausstellungsdesign folgt dem Upcycling-Prinzip, der höherwertigen Wiedernutzung ausgedienter Vorprodukte. Der Upcycling-Gedanke lässt sich auch auf die Gesamtanlage übertragen, schließlich wird dem Deponieberg(selbst,) mit der Eröffnung eine neue und höherwertige Nutzung zugeführt: Upcycling Georgswerder - von der Deponie zum Lern- und Energieberg.
Verbindendes Element der Ausstellung innen ist das Mobiliar: obsolet gewordene Spielmaschinen. Mit anschaulichen Infografiken, interaktiven Screens und unterhaltsamen Animationen sind die robusten Maschinen neu bestückt und bieten so zahlreiche Möglichkeiten der Wissensvermittlung. Lebensgroße Figuren „erzählen“ im Außenbereich alle wichtigen Details rund um den Betrieb des Energiebergs und geben Ausblicke zur Gewinnung erneuerbarer Energien. Die interaktiven Audiostationen sind in die drei Wissenskategorien Kinder, Schüler, Fortgeschrittene eingeteilt und als entsprechende Charaktere gestaltet.
IBA Dessau
IBA Stadtumbau Sachsen-Anhalt 2010 Dessau, Ausstellungsgestaltung und -management, 2009 - 2010. Auftraggeber: Stadt Dessau
Die Ausstellung im Hauptbahnhof Dessau bietet einen Blick auf den Prozess und die Ergebnisse der IBA Stadtumbau 2010 in Dessau-Roßlau. Die Präsentation zeigt den deutlichen Strukturwandel Dessau-Roßlau´s von einer Residenzstadt im Gartenreich zu einer prosperierenden Industriestadt in ein postindustrielles Zeitalter. Die aktuelle Wandlung wird mit einem mutigen Konzept für die Stadtentwicklung bewältigt „Urbane Kerne – landschaftliche Zonen“
Gezeigt werden diese Prozesse in unterschiedlicher medialer Ansprache, durch Filme und Dokumentationsmaterial gesammelt in Planschränke. Eine der Animationen zur Ausstellung: http://www.vimeo.com
IBA Halle/Saale
IBA Stadtumbau Sachsen-Anhalt 2010 Halle/Saale, Gestaltung und Management einer mobilen Ausstellung, 2009 - 2010, Auftraggeber: Stadt Halle/Saale
Die Internationale Bauausstellung (IBA) ist eine beispielgebende Ausstellung. Die Ausstellungen in allen 19 IBA-Städten in Sachsen-Anhalt bilden 2010 den Abschluss eines mehrjährigen, experimentellen und kommunikativen Prozesses. In Halle/Saale arbeitet die IBA unter dem Leitbild „Balanceakt Doppelstadt. Kommunikation und Prozess“ und wird zum Abschluss 2010 ihre Projekte präsentieren.
Präsentiert werden die sieben IBA-Projekte der Stadt Halle/Saale. Dabei stehen die Planungs- und Kommunikationsprozesse, die Ergebnisse und Eindrücke der exemplarischen Lösungen im Mittelpunkt.
Als mobiler Präsentationsraum steht der IBA-Stadtumbau-Bus bereit. Er wird in Halle/Saale an den Standorten der IBA Stadtumbau verweilen, auf einer IBA-Halle-Tour durch die Stadt führen und den halleschen Stadtumbau-Prozess in anderen IBA-Städten in Sachsen-Anhalt präsentieren.
Mehr unter www.iba-stadtumbau.de
stiefel kramer - fortlaufend Irrtümer
Ausstellungsgestaltung und -management für "stiefel kramer - fortlaufend Irrtümer", 02.2009, Auftraggeber: archcouture Halle/Saale
„Fortlaufend“ – Irrtümer und Modelle zeigt anhand unterschiedlicher Projekte Modellversuche zur Erforschung und Entwicklung von sich fortwährend transformierendem architektonischem Raum. Im Zentrum der Ausstellung steht die Versuchsreihe zum "Fortlaufenden Haus", die mit dem spekulativen Versuch begann, im Rezeptionspotential von Architektur Entdeckungen der Quantenphysik zu etablieren, nach denen sich ein Phänomen allein schon durch Beobachtung verändert.
In diesen Tagen
Ausstellungsgestaltung und -management, Lph 1 - 9, 2009, Auftraggeber: Stadtmuseum Halle/Saale
Wie haben die Hallenser die politische Wende 1989/90 erlebt? Dieser Frage hat sich die Ausstellung „In diesen Tagen … Halle 1989/90“ im Stadtmuseum in Halle/Saale gestellt. Zu sehen ist ein typisches DDR-Wohnzimmer, nebenan hängen die Protestplakate aus dem Wendeherbst, vom Westgeld gekaufte Artikel wie Fa-Seife, Kassettenrekorder oder Kaffee fanden ebenso Platz in der Ausstellung wie typische DDR-Hosen, der Ausweis, Eingaben beim Magistrat der Stadt, Schulhefte, Heimatkundebücher, Nudossi, Klopapier, Sandalen, Handtücher, Optima-Schreibmaschinen – typische Alltagsgegenstände aus dem untergegangenen Staat..…………
shrinking cities - Halle Neustadt
Ausstellungsgestaltung und -management, 10.2006, Auftraggeber: Büro Philipp Oswald
Weltweit schrumpfen Städte! Schrumpfende Städte fordern uns kulturell heraus. In dem Projekt Schrumpfende Städte untersuchen Architekten, Wissenschaftler und Künstler die jüngere Entwicklung von Detroit, Ivanovo, Manchester/Liverpool sowie Halle/Leipzig und präsentieren individuelle Lösungsvorschläge. Nachdem die Ausstellung in Berlin in den Kunstwerken zu sehen war, wurde Sie in Halle-Neustadt im ZfzK gezeigt.




















































