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30.04.2016 - 2ter Preis geladener Wettbewerb
Mit der Dauerausstellung und den Bildungsangeboten will sich das Besucher- und Dokumentationszentrum Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe Gardelegen nicht nur als ein Erinnerungsort für die Geschichte des Massakers in der Isenschnibber Feldscheune, sondern auch für die Geschichte der Todesmärsche während der letzten Kriegsphase und für die nachkriegszeitlichen Erinnerungskultur etablieren. Vor diesem Hintergrund schlagen wir die Einbeziehung des Weges von Gardelegen zur Feldscheune Isenschnibbe in das räumliche Gedenkstättenkonzept, das Gebäudekonzept und das Ausstellungskonzept vor. Eine wichtige Bedeutung kommt der freien Sichtachse zwischen dem Ehrenfriedhof und dem früheren Standort der Feldscheune zu. Wir ergänzen diese Sichtachse mit dem Gebäude um einen Schnittpunkt und setzen den Todesmarsch, die Feldscheune und den Ehrenfriedhof in Beziehung. Damit wird das bauliche Konzept der neuen verantwortungsvollen didaktischen Aufgabe gerecht und der Ort in Deutschland zu einem zentralen Erinnerungsort an die Todesmärsche der letzten Kriegstage.