complizen Planungsbüro

Menü


Kulturbauten

30.04.2016 - 2ter Preis geladener Wettbewerb
Mit der Dauerausstellung und den Bildungsangeboten will sich das Besucher- und Dokumentationszentrum Gedenkstätte Feldscheune Isenschnibbe Gardelegen nicht nur als ein Erinnerungsort für die Geschichte des Massakers in der Isenschnibber Feldscheune, sondern auch für die Geschichte der Todesmärsche während der letzten Kriegsphase und für die nachkriegszeitlichen Erinnerungskultur etablieren. Vor diesem Hintergrund schlagen wir die Einbeziehung des Weges von Gardelegen zur Feldscheune Isenschnibbe in das räumliche Gedenkstättenkonzept, das Gebäudekonzept und das Ausstellungskonzept vor. Eine wichtige Bedeutung kommt der freien ... weiterlesen

30.08.2015 - offener Wettbewerb
Der Entwurf für das Bauhaus Museum Dessau fokussiert das Dessauer Stadtzentrum. Leicht, scheinbar schwebend und absent, erhebt sich der Baukörper über dem Stadtpark. Er ist urban und erhält den Park, schwer und zugleich leicht, Hülle und zugleich Körper. Er ist ein Ort und kein Gebäude. Das Bauhaus war eine Idee und kein Gebäude.

15.02.2015 - offener Wettbewerb
Das Besucher- und Informationszentrums Nationalpark Schwarzwald wurde aus dem  Ausstellungsrundgang und den Vermittlungsziel heraus entwickelt. Daraus entsteht eine räumliche Dramaturgie. Es wird ein Spannungsbogen aufgebaut, der über gezielte Informationsdichten Höhepunkte erreicht. So wird das Gebäude zum didaktischen Werkzeug. Im Bildungsbereich ist dies bekannt als „Der Raum als dritter Pädagoge“. Die Gebäudestruktur ergibt sich aus den Ausstellungsinhalten, welche alle Stockwerke des Waldes – vom Wurzelraum über den Stamm bis zum Kronenraum erlebbar macht. Der Besucher taucht in das Gebäude ein, begibt sich nach unten um in der ... weiterlesen

2ter Platz Wettbewerb, Salzlandkreis, 02/2014

Die Kreisgrabenanlage von Pömmelte-Zackmünde ist aufgrund der der zahlreichen Deponierungen von Ritualgegenständen, Opfer- und Weihegaben ein Ort mit vielschichtiger Bedeutung, ein historisches Heiligtum. Es ist ein Begegnungsort der dinglichen Welt mit der Metaphysischen. Die gefunden Objekte stellen dafür einen zentralen Bezugspunkt dar. Aber nicht nur die Grabfunde, alle wichtigen gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Ereignisse waren eng in den Glaubensvorstellungen verwurzelt. Mit diesen ersten gebauten Heiligtümern gaben sich die Menschen einen Ort, wo der Alltag kultisch begleitet, ritualisiert und legitimiert ... weiterlesen

2. Platz im Gutachterverfahren mit Tobias Grimminger und Josefine Cyranka und Glückwunsch an die Kollegen von AFF Architekten Berlin.

Für Martin Luther ist die Taufe ein entscheidendes Ereignis in seinem Leben, das seinen Glauben prägt und trägt. Dieses Ereignis verbindet er mit der Stadt Eisleben: „Im Übrigen bin ich zu Eisleben geboren und dort in St. Peter getauft.“ Aufgabe ist ein Kirchenraum mit einem Taufort zu schaffen, der Ausdruck des Selbstverständnisses einer aktiven Gemeinde ist, die sich der historischen Bedeutung und Einmaligkeit ihrer Kirche als Taufort von Martin Luther bewusst ist. Die Taufe rückt in den Mittelpunkt des Kirchenschiffes. Sie steht damit ... weiterlesen

Gutachterverfahren zur Sanierung, Erweiterung Steintor-Varietè und Neubau 9 WE, 10.2010, Auftraggeber: event net GmbH

Das Steintor-Varieté ist mit über 1000 Plätzen eine der ältesten und attraktivsten Spielstätten Deutschland. Durch den Erwerb einer angrenzende Immobilie wurde die Möglichkeit geschaffen das Steintor-Varietè in seinen Funktionsflächen zu erweitern und stadträumlich stärker einzubinden - somit eine Chance es zu einem kulturell vielfälltigen Ort weiterzuentwickeln.

Museumserweiterung, Wettbewerb mit Tobias Grimminger, 06.2009, Auftraggeber: Stadt Eisleben

Das Museumsquartier wendet sich mit seiner Erschließung über das Sterbehaus der Stadt zu. Es ist dem öffentlichen Raum am Markt und der St.Andreas-Kirche angeschlossen. Der Baukörper des Erweiterungsbaus wendet sich gestisch nach Osten, mit einem einmaligen Blick  auf St. Petri – Luthers Taufkirche. Der artifizielle Ort des Sterbehauses nimmt Bezug auf einen authentischen Ort. Im Museum entsteht ein neuer Ort der Besinnung und der intensiven Kommunikation.

Wettbewerb Pfarrkirche St. Paulus, Balingen-Frommern

Der Neubau Pfarrkirche St. Paulus, Balingen-Frommern wird zentral auf dem Wettbewerbsgebiet platziert. Es entsteht ein Vorplatz zwischen der Kirche St. Paulus und dem Pfarrhaus. Dieser dient als Begegnungsraum, als Raum für Gemeindefeste und als öffentlicher Raum. Die Kirche St. Paulus wird getragen von einem transparenten Sockel. Dieser bietet Einsicht in den Kirchenraum aus verschiedenen Achsen. Der Eingang liegt nördlich, dem Gemeindeplatz zugewandt.  Über ein großzügiges und offenes Foyer gelangt man in das Kirchschiff. Um das zentrale Kirchenschiff gruppieren sich die Funktionsräume.

Der Neubau ist Ausdruck des ... weiterlesen

Freiflächengestaltung an der Annenkirche im Rahmen der IBA Stadtumbau Sachsen-Anhalt 2010, Lph 1 - 9, 08.2009, Auftraggeber: Stadt Eisleben

Die Station „Freiblick“ soll als Abschluss des Lutherweges Eisleben in der dramaturgischen Abfolge der Stationen einen „Höhepunkt“ darstellen; unterstrichen wird dies durch die Topographie des Ortes über den Dächern der Stadt. Gestalterisch und inhaltlich ist die Verbindung zur Kirche St.Annen als authentischer Lutherort zu berücksichtigen.

Museumserweiterung, Wettbewerb, 08.2007, Auftraggeber: Stadt Kaufbeuren

Das Stadtmuseum befindet sich in einer gewachsenen, dichten Struktur. Die Integration des neuen Baukörpers in die städtebauliche Situation war Maßgabe. Der Erweiterungsbau nimmt die Linien, Formen und die Typologie des Bestandes auf, schmiegt sich an, bleibt jedoch in Ausbildung und Gestus eigenständig. Das Museum als Gebäude wird bewusst ergänzt.

Museum Stiftung Moritzburg Halle/Saale: Museumserweiterung, geladener Wettbewerb, 07.2006, Auftraggeber: Stadt Halle/Saale

Mit dem Bau eines modernen Kunstmuseums in der historischen Burganlage reagiert Halle auf die historische und kulturelle Substanz und die Vielfältigkeit der Stadt im allgemeinen und der Moritzburg im besonderen. Der vorliegende Erweiterungsbau teilt diese Doppelsicht. Die Summe der neuen und alten Elemente bilden eine Einheit und sind das neue Moritzburg Milieu. Eine kommunikative Burg mit vielen Schnittstellen zum städtischen Raum ? die Grundlage für die Intensivierung ihrer Beziehung zu Halle, zu den Besuchern und nicht zuletzt zur ... weiterlesen

Umnutzung eines Bahnhofsgebäudes zum ZfzK - Zentrum für zeitgenössische Kunst, Lph 1 - 3, 05.2006, Auftraggeber: Stadt Halle/Saale

Ein Zentrum für Zeitgenössische Kultur entsteht in Halle-Neustadt. Es nutzt die Nordhalle des S-Bahnhofs Neustadt, ein architekturhistorisch bedeutsames Gebäude aus den 60er Jahren und perspektivisch Teile des über 300 Meter langen Tunnels unter dem Neustädter Platz. Das Konzept des Zentrums ist, eine ambitionierte Off-Spielstätte zu etablieren, die in einer kulturellen Brache entsteht und von Freiheit und räumlicher Nähe zum urbanen Heute lebt.

Kunsthalle, Wettbewerb, 06.2005, Auftraggeber: Stadt Bremen

Der freistehende Anbau interpretiert die hanseatische Mentalität als die Konzentration auf wesentliche Werte: Selbstbewusstsein, Ruhe, Dynamik und Weitsicht. Als geschlossener Monolith schafft der Neubau einen Standort, der Gelassenheit ausstrahlt und gleichzeitig kommunikative Aufgaben übernimmt.

Das Raumpotential ermöglicht eine Bandbreite von logisch kleinen Raumfolgen bis zu großen zusammenhängenden Flächen. Damit wird unterschiedlichen Formatgrößen angemessener Platz geboten unter Berücksichtigung unterschiedlichster Medien.

Kunsthalle Ernst-Sachs, Wettbewerb, 07.2006, Auftraggeber: Stadt Schweinfurt

geschickte Stellung – geerbte Frische – visionäre Veranlagung
Gemäß der Intention seiner Platzierung übernimmt die Kunsthalle selbstbewusst ihre städtische Funktion und erweitert das Kulturdreieck. Der Innenhof fällt in Richtung Schwimmhalle ab. Die Fenster werden zu Eingangstüren. Im Foyer erlebt der Besucher den mehrschichtigen Raum. Die Seitenwände des Schwimmbeckens erschließen als Rampen die unterschiedlichen Ebenen. Die eingehängte Form bildet ein zweites Geschoss.. Es ergibt sich eine schlichte Dynamik, die sich aus dem Bestand entwickelt. Es entstehen zwei unterschiedliche Rundgänge. ... weiterlesen

Konzerthaus, Wettbewerb, 02.2005, Auftraggeber: Stadt Linz

Die städtebauliche Lösung gibt dem Musiktheater die Position und den Raum, um als prägendes Stadtelement zu wirken. Der Bau selbst positioniert Linz als zukunftsorientierte Spiel- und Forschungsbasis in der internationalen Theaterlandschaft. Der Baukörper schließt den Platz. Das Foyer setzt den öffentlichen Raum fort – außen und innen wird der Raum durch skulpturale Objekte gegliedert. Es ergeben sich abwechslungsreiche, spannungsvolle Raumwechsel, Raumkompositionen aus Licht und Schatten, Farben und Material, Dynamik und Ruhe. Park und Himmel spiegeln sich tags in der Fassade. Seine volle Wirkung entfaltet der ... weiterlesen

Neubau Kunsthaus Graz, Wettbewerb, 2. Preis, 02.2002, Auftraggeber: Stadt Graz

Für die Stadt, für ein Haus der Kunst gilt es, andere Wirklichkeiten zu entwerfen. Inhaltlich, formal, assoziativ " fortlaufend. Ein fortlaufendes Haus ist ein Gebäude, das Bilder hinter den Bildern zeigt, Gedankenräume.

Die Kunst der Zukunft erfordert eine größere räumliche Vielfalt. Innen, außen, in der dritten Dimension. Wir benutzen ein Raumprogramm der anderen Blicke, das sich nicht über die Quadratmeter der Bodenfläche definiert. Kunst ist die Stadt der Zukunft " und Stadt ist die zukünftige Form von Kunst, haptisch und medial. Wir brauchen im Kunsthaus kein Medienzentrum. Unser ... weiterlesen